Der pflanzliche Rohstoff aus Meeresalgen statt Knochen und Tierhäute -
das älteste und ergiebigste Geliermittel pflanzlichen Ursprungs. Seine
Gelierkraft ist um ein Vielfaches höher als von der aus Schwarten,
Knochen und Tierhäuten hergestellt.
Der Name Agar-Agar kommt aus dem Malaiischen und bedeutet "gelierendes
Lebensmittel aus Algen", womit schon das Wichtigste über Agar-Agar
gesagt ist. Es ist das älteste und ergiebigste Geliermittel pflanzlichen
Ursprungs. Seine Gelierkraft ist um ein Vielfaches höher als von (der
aus Schwarten, Knochen und Tierhäuten hergestellten) Gelatine. Daher
kann Agar-Agar äußerst sparsam dosiert werden.
Verwendung in der Vegi-Küche
Agar-Agar lässt sich einfach und problemlos in süßen und pikanten
Speisen verarbeiten, da die Gel-Bildung von keinerlei Zusätzen, wie z.B.
Zucker abhängig ist. Agar-Agar muss grundsätzlich 1-2 Minuten in etwas
Flüssigkeit gekocht werden, damit es seine Gelierkraft entfalten kann.
Erst beim Abkühlen beginnt die Masse fest zu werden. Beim Öffnen der
Verpackung und während des Kochprozesses geht von naturbelassenem
Agar-Agar ein leichter "Meeresgeruch" aus.
Lassen Sie sich davon nicht irritieren: Er verflüchtigt sich im Verlauf
der Zubereitung und ist in der fertigen Speise nicht mehr wahrnehmbar.
Wichtige Dosierhinweise
Agar-Agar zeichnet sich durch eine besonders hohe Gelierkraft aus. Somit
werden stets nur kleine Mengen dieses ergiebigen Geliermittels
benötigt. Um den Speisen eine optimale Festigkeit zu verleihen, sollte
Agar-Agar stets sorgsam dosiert werden. Bitte beachten Sie dazu die
geänderten Dosierhinweise:
Grundsätzlich wird benötigt: 1 gestrichener TL Agar-Agar für 200 ml Flüssigkeit oder Fruchtbrei, 1 gestr. TL Agar-Agar für 500 ml Flüssigkeit oder Fruchtbrei,
1 leicht gehäufter TL Agar-Agar für 750 ml Flüssigkeit oder Fruchtbrei.
Für Früchte haben wir zur einfacheren Handhabung eine Geliertabelle
erstellt, da einige Früchte ein abweichendes Gelierverhalten zeigen.
Besonders bei der Vervielfachung von Rezepten mit ausschließlich sauren
Früchten (z.B. Quitten, Johannisbeeren, Grapefruits) gelieren diese oft
nicht.
Unsere Empfehlung:
Fruchtmischungen aus süßen und sauren Früchten herstellen, wie z.B.
Himbeeren und Sauerkirschen oder Orangen, Erdbeeren und Rhabarber, Äpfel
und Pflaumen, Aprikosen und Kiwis. Der durch die Mischung erzielte
Säureausgleich ermöglicht eine Standarddosierung von einem leicht
gehäuften Teelöffel Agar-Agar auf 750 ml Fruchtbrei oder Saft.
Der Kochvorgang
In der Regel wird ein gestr. TL Agar-Agar für 500 ml Fruchtsaft,
Fruchtbrei, Milch oder andere Flüssigkeit benötigt. Von dieser
Flüssigkeit ca. 100 ml. abnehmen und mit dem Agar-Agar verquirlen. Den
Rest der Flüssigkeit zum Kochen bringen, das angerührte Agar-Agar
einrühren und 2 Minuten unter Rühren kochen lassen. Lassen Sie sich
nicht dadurch verwirren, dass das zu gelierende Kochgut zu diesem
Zeitpunkt noch flüssig ist.
Mit Agar-Agar zubereitete Speisen werden erst beim Abkühlen fest!
Zuckerfreies Gelieren
Da Agar-Agar zuckerfrei geliert, können Sie den Zuckergehalt süßer
Speisen ganz nach Geschmack verringern. Als Süßungsmittel können auch
Birnendicksaft, Honig, Fruchtzucker u.a. verwendet werden. Die jeweilige
Süßungsmenge bestimmen Sie nach Ihrem persönlichen Geschmack.
Gelieren ohne Zusätze
Agar-Agar ist ungebleicht und frei von Zusätzen jeder Art. Die auf der
Verpackung angegebene E-Nummer 406 besagt, dass Agar-Agar ein
Zusatzstoff ist. Es enthält selbst jedoch keine Zusatzstoffe. Auch
geliert es ohne Zugabe von Hilfsstoffen, wie z.B. Zucker oder Säure. Die
Dosierung erfolgt gemäß erprobter Anwendung 1-10 g in 1 kg
verzehrfertigem Erzeugnis.
Amazake ist eine cremige, mild-süße japanische Spezialität. Sie können
ihn als Süßungsmittel in Backwaren und Desserts verwenden oder pur zu
Waffeln oder Pfannkuchen reichen.
Amazake kann als Dessert, Snack, natürlicher Süßstoff, Babynahrung oder
Salatdressing verwendet werden.
Die Kunst der Herstellung liegt darin, dass biologischer
Vollreis mit Hilfe der gleichen Menge Genmai-Koji in einen
Umwandlungsprozess gebracht wird, der die Reisstärke zu einem großen
Teil in Getreidezucker umwandelt und dadurch eine sehr süße und trozdem
gesunde Leckerei hergestellt wird, die entweder so fertig aus der
Packung als Süßmittel benutzt werden kann oder zu einem süßen Getränk
benutzt wird.
Dazu muß man 1 Teil Amazake aus der Packung mit 2-3 Teilen heißem oder
kaltem Wasser vermischen und dann kurz kochen.
Den Ambrosia-Geschmack von Amazake bringt man durch eine kleine Priese
frischgeriebenen Ingwer so richtig hervor.
Wenn mal die Sonne brennt, vergnüge Dich mit einem gekühlten
Amazake-Drink oder gib Mineralwasser dazu und Früchte.
In Amazake sind sehr reichlich verdauungsfördernde Enzyme
enthalten, die auch die Darmtätigkeit wieder anregen.
Auch als einfaches Mittel zur Entspannung für Kleinkinder ist es gut
geeignet.
Apfeldicksaft kann zu vielen Desserts gereicht werden, er rundet Müsli
und Milchprodukte ab und kann auch zu herzhaften Soßen angeboten werden.
Kann auch als Apfelfrucht oder Apfelsüße bezeichnet werden.
Hier werden die Äpfel zu Saft gepresst und eingedampft. Neun Kilo Äpfel
werden benötigt, um 1 Kilo Apfeldicksaft herzustellen.
Apfeldicksaft hat ein typisches Fruchtaroma und schmeckt leicht
säuerlich.
Apfeldicksaft kann zu vielen Desserts gereicht werden, er rundet Müsli
und Milchprodukte ab und kann auch zu herzhaften Soßen angeboten werden.
Meeresgemüse ähnelt Hijiki, hat aber einen milderen Geschmack und ein
feineres Aroma.
Wer noch kein Meeresgemüse gegessen hat, sollte mit dieser Sorte
anfangen, denn sie ist leicht zuzubereiten, sieht nett aus auf dem
Teller, hat eine angenehme Struktur und schmeckt! Arame hat einen leicht
süßlichen, delikaten Geschmack.
Es eignet sich durch seine relativ kurze Kochzeit von 20 Minuten gut als
Nebengericht, z.B. zusammen mit Wurzelgemüse sowie Tofu sautiert.
Zuordnung
physisch:
Außerdem kann die Arame Alge bei Bluthochdruck helfen
sowie Erleichterung bei z.B. Menstruationsbeschwerden schaffen.
Azukibohnen sind kleine rote Bohnen, die voller Nährstoffe stecken.
Diese leicht verdaulichen Hülsenfrüchte sind arm an Fett und Öl, aber
reich an Eiweißen und Vitaminen.
Zuordnung physisch:
Azukibohnen helfen dabei, die Nieren zu
stärken. Sie sind auch gut, um die Darmperistaltik zu regulieren und zu
normalisieren.
Sie helfen auch bei der Regulation der Menstrutationstätigkeiten. Wenn
eine Frau unregelmäßige Menstrutation hat, Schmerzen, Krämpfe, usw. kann
sie täglich eine kleine Menge Azukibohnen verzehren.
Essig aus Reis. Genmai-Su im Salat erhält das Gemüse frisch, sein
Vitamin C bleibt länger wirksam. Besonders eignet es sich auch für
essigsaure Gerichte!
Genmai Su ist ein Reisessig mit einer schönen Honigfarbe. Sein frischer
Geschmack ist besonders mild, was auf die Reissorte und die
Herstellungsmethode zurückzuführen ist. Genmai Su ist weniger
säurehaltig als herkömmliche Essigsorten. Selbst empfindliche Mägen
vertragen ihn daher gut.
Genmai-Su wird allgemein in Japan als
eines der wichtigsten Würzmittel erachtet. Es wird nicht allein wegen
seines Geschmacks geschätzt, sondern auch als Verdauungshilfe, da es die
Magensekretion anregt.
Genmai-Su im Salat erhält das Gemüse
frisch, sein Vitamin C bleibt länger wirksam. Besonders eignet es sich
auch für essigsaure Gerichte!
Wasser, Klima und Umwelt sind die
wichtigsten Faktoren bei der Herstellung von Genmai-Su. Gernmai-Su von
Muso wird in einer bestimmten Gegend der Präfektur Miyazaki hergestellt,
in der die Bedingungen außergewöhnlich gut sind. Der
Herstellungsbetrieb liegt am Fuße der Kyushu-Bergkette, wo es keine
Industrie gibt und Wasser, Luft und Boden sauber und unverseucht sind.
Einige Hersteller haben versucht, Genmai-Su in klimatisch ähnlichen
Gegenden anzusetzen, jedoch ohne Erfolg.
Natürliches Genmai-Su
wird aus organisch-bioogischem Vollreis, Wasser und Genmai-Koji
hergestellt. Alle Zutaten werden in einem großen Tonbehälter mit freier
Luftzufuhr aufbewahrt, so daß die bei der Gährung entstehenden Gase
entweichen können. Die dunkle, glasierte Oberfläche erhält einerseits
die Wärme im Innern des Gefäßes, schützt jedoch vor übermäßiger
Sonnenhitze.
Für die Produktion wird eine kleine Menge Genmai-Su-Ansatz, ein
nicht pasteurisierter Brei aus einer vorangegangenen Herstellung, zur
Beschleunigung des Gärprozesses verwendet. Der Ansatz enthält
Essigsäure, die bei der Umsetzung von Getreidebrei in Genmai-Su hilft.
Der Ansatz wird mit Genmai-Koji und dem gekochten Vollreis vermischt und
zur Eindrittelhöhe in die Tongefäße gegeben. Mit Brunnenwasser wird
fast bis zum Rand aufgefüllt und das Gefäß mit luftdurchlässigen Washi
(handgemachtes Papier) abgedeckt. Darauf kommt ein fester, gerillter
Deckel; dann wird das Gefäß für sechs Monate ins Freie gestellt und sich
selbst überlassen.
Gomasio ist eine pikante Gewürzmischung, die vor allem in der
asiatischen Küche Verwendung findet. Das Gewürz besteht aus Sesamkörnern
und naturbelassenem Meersalz.
Herstellung
Gomasio wird hergestellt, indem die Sesamkörner zuerst geröstet und
anschließend zusammen mit dem grobkörnigen Meersalz gewalzt bzw.
gemörsert werden. Anschließend kann das Würzgemisch in luftdichten
Behältnissen lange aufbewahrt werden.
Verwendung
Hauptsächlich wird Gomasio zur Zubereitung asiatischer Gerichte
benötigt, kann jedoch auch für Salate, Dressings oder Dips verwendet
werden. Zu beachten ist jedoch, dass Gomasio durch den hohen Gehalt an
Sesamöl sehr nährstoffreich ist.
Hijiki enthält vierzehn mal so viel Kalzium wie Kuhmilch, sehr viel
Eiweiß, Vitamin A und B und viel Eisen.
Hijiki Meeresgemüse, ein schwarzes Seegras, das auf felsigen Landzungen
und Vorsprüngen an der Pazifikküste in ein bis zwei Meter Tiefe wächst,
da es eine gewisse Menge Sonnenlicht braucht. Nach einjährigem Wachstum
wird Hijiki im Frühjahr von Hand geerntet, sauber verlesen, an der Sonne
getrocknet und dann mehrere Stunden gedämpft und wieder an der Sonne
getrocknet.
Zubereitung:
Gut waschen und vor dem Kochen mindestens 20 Minuten mit Wasser bedeckt
einweichen. Wird es in Sesamöl gedünstet, kommt ein leicht süßlicher
Geschmack besonders gut heraus. Sonst nach dem Einweichen 45 Minuten bis
eine Stunde kochen. Dabei schwillt die Menge um das Fünffache an, weil
dieses Seegras sehr viel Flüssigkeit aufnimmt, ohne dabei matschig zu
werden. Dann zum Schluss mit etwas Sojasoße würzen und noch einige
Minuten weiterkochen lassen. Hijiki enthält vierzehn mal so viel Kalzium
wie Kuhmilch, sehr viel Eiweiß, Vitamin A und B und viel Eisen.
Kombu Meeresgemüse wächst in sauberen, klaren Tiefseewasser und wird zu
einer bis zu 10 Meter langen, dicken Pflanze mit großen Blättern.
Je weiter nördlich das Wachstum, umso besser die Qualität. Muso's Kombu
wird nördlich der japanischen Insel Hokkaido geerntet, wo der Winter
acht Monate dauert. Kombu enthält natürliches Glutamat, das als
Geschmacksverstärker wirkt und alle Speisen verfeinert, denen es
zugesetzt wird. Wenn es sich als feines weißes Pulver auf den
getrockneten Stücken absetzt, ist das ein besonderes Qualitätszeichen
und zeigt an, dass dieses Stück aus dem Mittelteil der Pflanze stammt.
Kombu
wird häufig mit Bohnen zusammen gekocht. Es eignet sich allerdings auch
als Beigabe zu Gemüse, sollte dann allerdings 3-5 Minuten eingeweicht
werden und 30-60 Minuten gekocht werden.
Wie alle Grünteesorten reich an Inhaltsstoffen wie Vitamin A, B, B2,
B12, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel,
Karotin, Fluor und Gerbstoffe.
Für diese Getränk werden kleine Zweige des Teestrauches verwendet, die
erst nach drei Jahren geerntet werden. Dazu kommen noch Stücke von Stamm
und Blätter, die insgesamt viermal geröstet werden. Er enthält
praktisch kein Teein regt nicht an und kann ohne irgendwelche
Nebenwirkungen spät abends getrunken werden. Deshalb ist er auch für
Kinder und babies geeignet. Dann am besten mit Apfeldicksaft oder
Reissirupsüßen. Von allen japanischen Tees enthält er am meisten
Mineralien und hat die Fähigkeit sowohl Säureüberschüsse als auch zu
starke basische Konditonen zu neutralisieren.
Die Zubereitung der Kannenbeutel ist folgendermaßen: Teebeutel
in ein Kanne von 1 - 3 Litern legen und mit kochendem Wasser
übergießen.Oder den Beutel im Wasser mitkochen für 5 bis 10 Minuten.
Inhalt, Geschmack und Wirkung des Tees sind abhängig von der
jeweiligen Qualität, die von den Komponenten Pflanze, Anbau, Ernte und
Bearbeitung bestimmt wird.
Weißes, besonders hochwertiges Stärkepulver.
Wird als vegetarisches Verdickungs- und Geliermittel verwendet, aber
auch als Heilmittel (ganze Wurzel) gegen Darmbeschwerden und
Herz-Kreislauf-Probleme.
Gilt als edelstes Eindickungsmittel der
Welt. K. ist ein Extrakt aus Wurzel der Kuzupflanze, die wild in den
Bergen Japans wächst. Gehört botanisch zu den Leguminosen. Die Wurzel
kann eine Länge von mehr als zwei Metern erreichen. Durchschnittliches
Gewicht: 100 Kilo. Durch Pulverisieren, mehrfaches Auswaschen und
Filtrieren sowie Trocknen wird eine weiße Lösung reiner Stärke gewonnen.
Geringe Ausbeute: 100 Kilo frisch geschnittene Wurzeln ergeben drei Kilo
Kuzu. Daher der hohe Preis.
Ideal zum Andicken und Gelieren, vielfältige
Anwendungsmöglichkeiten. Milder Geschmack, unaufdringliches Aroma.
K. wird beim Aufkochen durchsichtig und erzeugt samtigen Glanz.
Menge: Ein Teelöffel Pulver auf ein Tasse Wasser.
Als Tee oder flüssige Creme dient K. in der Makrobiotik als Heilmittel.
In ihr sind alle wertvollen Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die
bei der Herstellung von weißem Zucker verloren gehen.
Kaum ein natürliches Produkt wurde in seiner für die Gesundheit
relevanten Wirkung derart unterschätzt wie die Melasse. Diese bei der
Zuckerherstellung aus Zuckerrohr und Zuckerrüben gewonnene, zähflüssige
Masse kann mit schier unglaublich positiven Wirkungen auf den gesamten
menschlichen Organismus aufwarten. Und dies, obwohl Melasse von der
zuckerverarbeitenden Industrie wie ein Abfallprodukt behandelt wird. Die
gesundheitsförderliche Wirkung der Melasse ist darauf zurückzuführen,
dass ihre stoffliche Zusammensetzung für unseren Körper optimal ist und
unsere Gesundheit regelrecht aufblühen lässt. Für mich stellt Melasse
ein altes Hausmittel dar, das es aus seinem Dornröschenschlaf zu
erwecken gilt.
Die Bestandteile der Melasse sind (Analyse pro 100 g):
Trockensubstanz 82 g, Gesamtzucker 50g, davon Saccharose 2/3,
Invertzucker 1/3. Raffinose 1 g, Stickstoff - Gehalt ca. 1.2 g, davon
f?r Hefe assimilierbar 35 %. Hauptstickstoff: ca. ? Aminos?uren, ca. ?
Betain.
Organisch stickstofffreie Nichtzuckerstoffe: 5 g, Aschegehalt 11 g.
Mineralstoffe / Spurenelemente: Kalium 5000 mg, Calcium 500 mg, Phosphor
500 mg, Magnesium 20 mg, Kupfer 1500 mcg, Eisen 17000 mcg
Vitamine: Vitamin B1 100 mcg, Vitamin B2 200 mcg, Vitamin B6 250 mcg,
Niacine 2000 mcg, Pantothenat 500 mcg, Fols?ure 10000 mcg.
Wuchsstoffe ppm: Myo-Inosit 5000 - 8000, Pantothens?ure 50 - 100, Biotin
1,5, Thiamin 1 - 1,5.
Zuordnung physisch:
Natürlich handelt es sich nicht um ein Medikament oder ein Arzneimittel,
sondern um eine Art "Anti Aging-Naturprodukt" der Spitzenklasse.
Melasse liefert genau die Nährstoffe, die zur Harmonisierung und
Stärkung unseres Organismus notwendig sind und sollte in keinem Haushalt
fehlen. Das Geheimnis ihrer Heilkraft liegt in der optimalen
synergetischen Zusammensetzung, die als leicht resorbierbares
Naturprodukt vorliegt.
Melasse wurde bisher erfolgreich u. a. erprobt bei
Krebs, Tumoren, Krampfadern, Arthritis, Schwächeanfälle, Geschwüren,
Dermatitis, Ekzeme, Psoriasis, Hoher Blutdruck, Angina Pectoris,
Herzschwäche, Verstopfung, Kolitis, Schlaganfall, Anämie, Blasenleiden,
Gallensteinen, Nervenschwäche, Regeneration nach Operationen,
?bersäuerung des Körpers.
Das wird so manch gestandenen Mediziner verwundern, doch die
Fachliteratur bestätigt diese Erfahrungen (Crude Black Molasses, Ciryl
Scott; in deutsch: Die rohe schwarze Melasse, Ciryl Scott, Vita
Reform-Verlag ).
Warum kann ein so preisgünstiges Naturmittel solch breitgefächerte
Wirkungen aufweisen?
Die Antwort ist ganz einfach:
Die Produktion von Zucker ist ein lukratives Geschäft. Bei der
Zuckerherstellung wird dem Zuckerrohr und der Zuckerrübe alles entzogen,
was an Vitalstoffen in diesen Pflanzen zu finden ist und übrig bleibt
der kristalline Zucker. Mit diesem kann man unglaublich viel Geld
verdienen, denn Zucker selbst kann süchtig machen. Mittlerweile ist
dieses "Suchtmittel" in fast allen industriell gefertigten
Nahrungsmitteln enthalten. Nach einer Weile des Zuckerkonsums ist der
Organismus von diesem synthetischen Mittel abhängig und das sichert die
Kundschaft für eine Milliardenindustrie. Versuchen Sie einmal 3 Tage auf
alles zu verzichten, worin einfacher Zucker enthalten ist, dann wissen
Sie, ob Sie "abhängig" sind oder nicht.
Mirin wird z. B. als Zusatz zu Miso-Suppe oder zum Beträufeln von
Sushi-Reis verwendet. Er dient nur zum Kochen, nicht als Getränk.
Reisweinwürze ist ein natursüßer Kochwein, ein unentbehrliches,
vielseitig verwendbares Würzmittel für alle Zubereitungsarten. In
Kombination mit einem anderen Würzstoff, insbesondere Shoyu, kann es den
Geschmack verschiedener Gerichte und Suppen erstaunlich verfeinern.
Anders als kommerziell produziertes Mirin (gesüßter Sake), das durch
Alkohol mit Kohlenhydraten angereichert wird, werden für die Herstellung
von natürlichem Mirin natürliche Gärungsmethoden angewendet.
Sorgfältig ausgesuchter brauner Süßreis wird gedämpft und mit Koji-
Schimmelkulturen vermischt, um Reis-Miso zu erhalten. Die Temperatur der
Mischung wird bei 28?C und die Feuchtigkeit bei 80% gehalten, da dies
die besten Bedingungen für die Aktivität von Enzymen sind. Für den
Reifungsprozeß werden dann Brunnenwasser und Meersalz zugefügt.
Mirin enthält eine Vielzahl von Aminosäuren und organischen Vitaminen.
Es unterstützt die Verdauung und Verwertung der Nahrung und fördert
durch die verschiedenen enthaltenen Enzyme aktiv die Gesundheit.
Als Grundzutat der japanischen Ernährungsweise wird Miso vor allem in
Suppen verwendet, zusammen mit Meeres- und Gartengemüse. Misosuppe wärmt
den Magen und regt zu Anfang einer Mahlzeit den Appetit an. Zahllose
andere Verwendungsmöglichkeiten.
Miso ist eine milchsauer vergorene Paste aus Sojabohnen, Salz,
gewöhnlich auch noch einer Getreideart. Ihr Geschmack ist fein
aromatisch, und die angebotenen Farbschattierungen reichen von gelb über
orange bis braun. Die gekochten Zutaten werden mit einer bestimmten
Schimmelkultur, 'Koji', versetzt und in Zederholzfässern unter schweren
Gewichten mindestens ein Jahr lang gereift. Dabei findet ein komplexer
Gährungsprozess statt, der viele Arten von Mikroorganismen mit ein
bezieht. Im Zeitalter der Lebensmittel-Zus?tze enthalten viele Misoarten
heute Farb- und Geschmacksstoffe, darunter auch synthetische, wie etwa
Monosodiumglutamat und Konservierungsstoffe. Traditionell hergestelltes,
nat?rliche gereiftes Miso verzichtet auf diese Zusätze, es ist
gewöhnlich dunkler und hat einen deutlich unterscheidbaren Geschmack.
Die Misoproduktion ist einer der größten Zweige der
Lebensmittelindustrie im heutigen Japan. Es gibt Hunderte verschiedener
Misosorten, abhängig von Herstellungsort und -art, von Zutaten, dem
Klima und der Umgebung. Als Grundzutat der japanischen Ernährungsweise
wird Miso vor allem in Suppen verwendet, zusammen mit Meeres- und
Gartengemüse. Misosuppe wärmt den Magen und regt zu Anfang einer
Mahlzeit den Appetit an. Zahllose andere Verwendungsmöglichkeiten für
Miso finden sich z.B. bei einer Zubereitung von Saucen, Dressings,
Aufstrichen, Nudeln, Eintöpfen, Fisch- und Gemüsegerichten.
Die Gärung von Miso bewirkt eine vollständige Zersetzung der
Sojabohne und Getreide in leicht verdauliche Nährstoffe. Vor allem wird
dabei die Eiweißstruktur in achtzehn verschiedene Aminosäuren aufgelöst,
darunter alle essentiellen Aminos?uren, weshalb auch die sparsame
Verwendung von Miso die Gesamtmenge verwertbaren Eiweißes in der Nahrung
erheblich steigert.
Zuordnung physisch:
Die durch den
Gährungsprozess freigesetzten Enzyme unterstützen aktiv die Verdauung
und regen außerdem die Sekretion der Magensäfte an. Weiter enthält Miso
Bakterien, die der Darmflora guttun und schädliche Bakterienstämme
bekämpfen helfen. Die hochwertige chemische Zusammensetzung und die
alkalisierte Wirkung auf die Verdauung sowie Verbesserung der
Blutqualität sind weitere Vorzüge von Miso. Seine allgemein
gesundheitsfördernde Eigenschaften werden in Japan seit langem gesch?tzt
und machen es zu einem medizinischen Nahrungsmittel.
Miso-Suppe verringert das Brustkrebs-Risiko
Frauen in Asien scheinen nur ein Bruchteil des Brustkrebs-Risikos zu
haben wie die in Europa und den USA. Eine Erkl?rung dafür könnten
Isoflavone sein.
Schon seit längerem gehen Wissenschaftler davon aus, dass pflanzliche
Östrogene, sogenannte Isoflavone, das Risiko einer Brustkrebs-Erkrankung
vermindern könnten. Und insbesondere japanische Frauen, die häufig
Miso-Suppe essen, entwickeln seltener Brustkrebs. Miso-Suppe ist eine
fettarme Gemüsebouillon, die mit Soja zubereitet wird. Und Soja ist
besonders reich an Isoflavonen.
In der von Studienleiter Dr. Seiichiro Yamamoto vom National Cancer
Center Research Institute in Tokyo geleiteten Studie (Japan Public
Health Center-Based Prospective Study on Cancer and Cardiovascular
Diseases - JPHC Study) wurden Anfang 1990 genau 21.852 Frauen im Altern
zwischen 40 und 59 Jahren zu ihrem Sojakonsum befragt. Diese Frauen
wurden über einen Zeitraum von 10 Jahren beobachtet. 179 entwickelten
eine Brustkrebs-Erkrankung.
Bei der Auswertung der Daten ergab sich, dass die Frauen, die die größte
Menge der pflanzlichen Östrogenen zu sich genommen und täglich 2 bis 3
Tassen Miso-Suppe getrunken hatten, am wenigsten gefährdet waren, an
Brustkrebs zu erkranken. Erstaunlich für die Wissenschaftler
festzustellen, dass der Verzehr von sojahaltigen Nahrungsmitteln allein
bei weitem eine nicht so positive Auswirkungen hatte, wie die Ernährung
mit der Miso-Suppe und der insgesamt erzielten Gesamtmenge an
Isoflavonen.
Die Menge an Isoflavonen, die die Japanerinnen zu sich nahmen, lag im
Durchschnitt etwa 700mal höher, als die, die Frauen in westlichen
Ländern verzehren. Und selbst bei den Japanerinnen, die in der Studie
den geringsten Anteil pflanzlicher Östrogene konsumierten, war der
Verbrauch immer noch 250mal höher.
Der geschmacksneutrale Reissirup eignet sich gut zum Backen, Kochen, als
Brotaufstrich oder für Müsli. Reissirup ist gluten und laktosefrei und
frei von starken Allergenen.
Der Reissirup verfügt über viele verschiedene Zucker"ketten". Er besteht
aus Mono-, Di- und Trisacchariden, sowie vielen weiteren Zuckerketten,
die länger und noch komplexer sind.
Durch diese Art der Süßung wird ein rasanter Anstieg des
Blutzuckerspiegels, wie zum Beispiel bei Genuss von normalem Vollrohr-
oder Rohrohrzucker, vermieden. Die aufgespaltenen Zuckermoleküle wandern
langsam und nach und nach ins Blut und sorgen damit ganz gleichmäßig
für Energie, die lange anhält.
Seitan wird bei uns wegen seiner fleischähnlichen Konsistenz als
Fleischersatz geschätzt. Das Glutenprodukt enthält kein Cholesterin und
fast kein Fett.
Definition:
Fernöstliches Eiweißprodukt, Bestandteil in der makrobiotischen
Ernährung. Besteht aus den Eiweißbestandteilen Gliandin und Glutenin,
die über einen physikalischen Prozeß aus dem Weizenkorn isoliert werden.
Seitan wird bei uns wegen seiner fleischähnlichen Konsistenz als
Fleischersatz geschätzt. Das Glutenprodukt enthält kein Cholesterin und
fast kein Fett.
Geschichte:
Seitan, der Name kommt aus dem japanischen, gehört seit Jahrhunderten
zur traditionellen Küche Asiens. Vegetarische lebende Mönche sollen
dieses Nahrungsmittel erstmals hergestellt und verbreitet haben.
Herstellung:
Teig aus Vollkornweizenmehl plus Wasser wird in warmem Wasser geknetet.
Der Teig gibt die im Getreide enthaltene Stärke und Kleie ins Wasser ab.
Das milchig trübe Wasser wird abgeschöpft, der Prozeß einige Male
wiederholt, bis eine zusammenhängende gummiähnliche Masse - die Gluten -
übrigbleibt. Diese Masse wird proportioniert und in heißem Wasser
gegart. Die Gluten quellen auf und nehmen dabei die im Sud enthaltenen
Gewürze und den Geschmack von Sojasoße, Kombualgen oder Möhren auf.
In getrockneter Form hilft er vor allem Fettablagerungen abzubauen, die
sich im Körper angesammelt haben und löst auch Schleimansammlungen im
Körper.
Generell ist ernährungswissenschaftlich bekannt, daß Rettich
verdauungsfördernde Enzyme enthält, die vor allem dem Fettstoffwechsel
behilflich sind.
Er ist süß und einfach zuzubereiten. Man braucht ihn bloß 5 bis 20
Minuten einweichen und kann ihn dann mit dem Lieblingsgemüse kochen und
gegen Ende mit Shoyu würzen.
Er zählt zu den wirksamsten Heilpilzen.
Er besitzt einen hell- bis dunkelbraunen Hut und wächst auf
verschiedenen Laubbäumen, vorzugsweise auf solchen mit hartem Holz. In
China und Japan wird er schon seit langem angebaut, z. B. auf Buche.
Shiitake sind Pilze, die für ihren vorzüglichen Geschmack und ihr Aroma
bekannt sind. Sie geben auch vielen bekannten Gerichten eine neue,
überraschende Note, wobei sie nur wenige Kalorien hinzufügen.
In Japan und China finden Shiitake als medizinische Speisen (=
Yakuzen), wie andere Pilze und Gemüse, eine gezielte Anwendung bei
Entzündungen, Tumoren, Magenleiden, Kopfschmerz, Schwindelgefühlen,
Leberzirrhose und Arteriosklerose. Häufigere Mahlzeiten mit Shiitake
sollen die genannten Beschwerden lindern. Zu diesem Zweck werden die
Pilze je nach Vorliebe und Fantasie des Koches gekocht, gebraten oder in
Alufolie gedünstet. Dazu gibt es gekochten Reis, Sushi oder Gemüse.
Gewürzt wird das ganze mit Miso, Sojasoße oder Tomatensoße.
Die japanischen Gourmets geben dem vollen runden Geschmack
einiger Pilzarten sogar einen besonderen Namen: Umami (von jap. "umai":
"fleischig und herzhaft"). Damit bezeichnen sie die optimale Verbindung
von Erscheinung, Geschmack und Aroma, wie sie nach ihrer Ansicht der
delikate Shiitake besitzt. Die moderne Wissenschaft hat inzwischen Umami
als fünfte über die Zunge wahrnehmbare Geschmacksqualität neben Süß,
Salzig, Bitter und Sauer entdeckt. Umami entsteht durch die Anwesenheit
von Glutamat und aktiviert spezielle Geschmacksrezeptoren auf der Zunge.
Es ist mitbestimmend für den Geschmack von eiweißreichen
Nahrungsmitteln wie Fleisch oder Hülsenfrüchten oder auch einigen
Pilzen.
Shoyu, die traditionelle weizenhaltige Sojasoße, wird aus ganzen
Sojabohnen, Weizen, Meersalz, Wasser und einer Starterkultur
hergestellt.
Die Starterkultur, das Koji entsteht aus gedämpften Sojabohnen und
geröstetem Getreide sowie dem Edelschimmelpilz Aspergillus oryzae.
In großen Zedernholzfässern findet in bis zu 18 Monaten Reifezeit die
sehr komplexe Fermentation des Shoyu statt. Dabei zersetzen
Milchsäurebakterien, Hefen und die Enzyme des Koji das Eiweiß und die
Kohlenhydrate aus der Sojabohne und dem Weizen zu aromatischen Zuckern,
Alkohol, Aminosäuren und Fettsäuren. Der Salzgehalt verhindert das
Wachstum unerwünschter Mikroorganismen. Am Ende des Verfahrens wird die
reichhaltige Soße von festen Bestandteilen und ?l durch Abpressen und
Filtern abgetrennt und dann pasteurisiert. Der aus dem Weizen
entstehende Alkohol sorgt für die natürliche Konservierung des
handwerklich hergestellten Shoyu.
Damit das Aroma nicht verfliegt, sollte Shoyu den Speisen erst nach dem
Kochen zugegeben werden.
Tahin ist sehr vitaminreich (vor allem B1, B2 und B6) und enthält sehr
viel Kalzium (mit 783 mg pro 100 g fast 5x so viel wie Kuhmilch).
Tahina auch Tahini oder Tahin, ist eine Paste aus feingemahlenen
Sesamkörnern.
Man unterscheidet Tahina aus geschältem und aus ungeschältem Sesam.
Tahina aus ungeschältem Sesam ist dunkler und bitterer, enthält aber
mehr Vitamine und Nährstoffe. Häufig wird Tahina aus einer Mischung
beider Sesamsaaten hergestellt. Tahin aus ausschließlich ungeschältem
Sesam nennt man weißes Tahin.
Tahina stammt aus der arabischen Küche und ist eine Grundzutat
des Hummus. Es wird auch gerne als Beilage oder als Dip gereicht, dazu
wird es mit Zitronensaft und Knoblauch vermischt.
Tamari ist mit dem vollwürzigen Aroma eine vielseitige Grundwürze von
Suppen, Soßen, Marinaden und Gemüsegerichten.
Shoyu- und Tamari-Sojasoße sind ursprünglich sehr verschiedene Produkte.
Tamari wurde anfänglich als Nebenprodukt bei der Herstellung von
Hatcho-Miso gewonnen.
Bedingt durch die große Nachfrage wird Tamari aber seit langem auch in
direktem Ansatz aus Soja hergestellt. Tamari und Tamari 'B' haben einen
wesentlich stärkeren Geschmack als Shoyu Sojasoße. Für kräftige Brühen
und besonders zum Würzen von Gemüse und Hülsenfrüchten mit längerer
Kochzeit kann es gut benutzt werden.
Einfach so aus der Flasche als Würzmittel zum Reis oder anderen
Gerichten sollte es nicht benutzt werden, dazu ist es eigentlich zu
stark und zu salzig. Tamari hat etwa den gleichen Nährwert wie Shoyu.
Tamarinde wird in vielen Currygerichten, Chutneys und Daals verwendet
und ist ein wesentlicher Bestandteil von sauer-scharfen Suppen aus
Thailand.
Der hübsche Tamarindenbaum stammt aus dem Osten Afrikas und wird heute
noch in Indien und Südostasien angepflanzt.
Die braunen Fruchtkapseln sind 15-20cm lang. Die Samen im Inneren sind
von einem braunen, klebrigen Fruchtfleisch umgeben, das zu den echten
Schätzen der asiatischen Küche gehört.
Tamarinde hat kaum Aroma, aber einen tollen Geschmack. Sie ist herb und
sauer, ohne dabei bitter zu sein, und gleichzeitig fruchtig-erfrischend.
Sie ist reich an Weinsteinsäure und wird zum Säuern der Speisen benutzt.
Tempeh ist ein traditionelles Fermentationsprodukt, das durch die
Beimpfung von gekochten Sojabohnen mit verschiedenen Rhizopus-Arten,
also mit Hilfe von niederen Schimmelpilzen entsteht.
Tempeh hat einen angenehm milden, nussigen und pilzartigen Geschmack.
Üblicherweise wird es in würziger Soße oder Salzwasser mariniert und
heißem Öl gebacken oder fritiert. Tempeh hat einen angenehm milden,
nussigen und pilzartigen Geschmack, der mit praktisch jeder Art es zu
würzen harmoniert; die Struktur sorgt für einen festen, aber zarten Biss
und ermöglicht dem zubereiteten Produkt, Gewürze gut aufzunehmen.
In den ländlichen Gebieten steht der Bevölkerung mit Tempeh eine
wertvolle und preiswerte Eiweißquelle zur Verfügung; in Städten bieten
Garküchen fritiertes Tempeh in einer Vielzahl von Variationen als
leichten aber sättigenden Snack an.
Zuordnung physisch:
Tempeh ist ernährungsphysiologisch sehr wertvoll; der Pilz schließt die
Proteine der Bohne auf und verringert Blähungen verursachende
Oligosaccharide. Es ist durch einen hohen Gehalt an für die menschliche
Ernährung hochwertigem Eiweiß und Ballaststoffen gekennzeichnet.
Tofu wurde erstmals im 2. Jahrhundert v. Chr. im Kaiserreich China
hergestellt und hat sich während der Nara-Periode (8. Jahrhundert) nach
Japan ausgebreitet.
In diesen beiden Ländern sowie in Vietnam, Thailand und Korea ist Tofu
zum Grundnahrungsmittel geworden.
Herstellung
Tofu wird durch Gerinnung der Eiweißbestandteile von Sojamilch entweder
mit Hilfe von Nigari (Magnesiumchlorid), Zitronensäure oder
Calciumsulfat durch Erhitzen und Abschöpfen oder Filtrieren hergestellt.
In Okinawa benutzt man Seewasser statt Nigari und nennt solche Tofu
Shima-dofu (Inseltofu). Mitunter wird der Tofu auch gepresst, um ihm
Flüssigkeit zu entziehen.Tofuarten
Je nach Herstellungsart und Konsistenz unterscheidet man verschiedene
Arten von Tofu. So wird etwa der so genannte Seidentofu, welcher
besonders zart in seiner Konsistenz ist, für Süßspeisen verwendet,
während der so genannte Schwammtofu meist gefüllt und frittiert wird.
Beliebt ist auch der geräucherte Tofu. In Süd-Ost-Asien gibt es eine
sehr große Menge an Tofu-Spezialitäten, die hierzulande nicht erhältlich
sind. Beispielsweise Blut- und Schimmel-Tofu.
Weiterverarbeitung
Tofu ist heute international aufgrund seiner pflanzlichen Herkunft und
seines Proteinreichtums als Ersatz für Fleisch (einschließlich Fisch)
bekannt und wird deswegen von Vegetariern, Veganern und vorübergehend
fastenden Menschen geschätzt.
Da Tofu relativ geschmacksneutral ist, stellt er besondere
Anforderungen an die Weiterverarbeitung, bei der das Würzen oft eine
besondere Rolle spielt. Man kann Tofu kochen, braten, in Würfel
schneiden und als Suppeneinlage verwenden oder auf verschiedene Arten
anders verarbeiten. Aufgrund des sehr neutralen Eigengeschmacks eignet
er sich als Träger für alle möglichen Gewürze und Geschmäcker sowohl in
Süßspeisen als auch in herzhaften Gericht.
Basische, emzymhaltige Gewürzpaste, süß-sauer
Geschichte:
Ursprünglich ist der Ume-Baum in China beheimatet. Buddhistische Mönche
brachten ihn nach Japan, wo er vor allem in den Gebirgsregionen wild
wuchs. Seit Anfang unseres Jahrhunderts wird der Baum gezielt angebaut.
Umeboshi wird besonders in der makrobiotischen Ernährung geschätzt.
Verarbeitung:
Nach der Ernte werden die Aprikosen gereinigt und nach Größen sortiert.
Sie kommen in tiefe Holzfässer oder Krüge und werden mit viel Salz
bestreut (20 Prozent Salz auf 80 Prozent Früchte). Dort bleiben sie für
ein bis zwei Monate. Das Salz entzieht den Früchten das Wasser; mit der
Gärung bilden sich Milchsäurebakterien. Nach diesem Prozeß werden die
Salzaprikosen unter häufigem Wenden für drei bis vier Tage in der Sonne
getrocknet. Die Früche sind jetzt weiß und ein Teil von ihnen wird als
als Shiroboshi verkauft. Für Umeboshis finden weitere
Verarbeitungsprozeße statt. Sie werden mit purpurfarbenen Shisoblättern
eingefärbt. Nach dem Waschen werden die Shisoblätter mit Salz vermischt,
um den fast ungenießbaren pflanzeneigenen Saft zu neutralisieren.
Anschließend werden sie einige Monate in eine salzige Lake eingelegt.
Danach werden die Aprikosen lagenweise mit Shisoblättern in Fässern
geschichtet. Nach ein bis zwei Jahren sind sie rosarben. Die Delikatesse
wird wiederum an der Luft getrocknet, anschließend mit Shisoblättern in
Beutel, Gläser oder Eimer gepackt.
Verwendung:
Die Frucht wirkt allgemein stärkend auf den ganzen Organismus und
normalisiert die Verdauung. Sie hilft bei Verstopfung und beeinflußt die
Darmflora postiv. Umeboshi hilft bei Appetitlosigkeit, ?belkeit und
Kopfschmerzen, besonders während der Schwangerschaft. Sie wird als
Hausmittel bei Völlegefühl, Erkältungen und Fieber eingesetzt und
lindert die Bewerden nach einem Kater. In Asien wird sie bei der
Krebsdiät empfohlen.
Der Extrakt aus den Ume-Aprikosen und Shiso-Blättern, der alle
Nährstoffe von Umeboshi enthält, heiß Ume-Su. Wie alle Produkte aus
Ume-Aprikosen regt er die Darmtätigkeit an und unterstützt die
Verdauung.
Hierbei handelt es sich um ein Nebenprodukt der Umeboshi-Herstellung.
Umeboshi sind japanische Ume-Aprikosen, die zusammen mit Shiso-Blättern
in Salzwasser eingelegt werden.
Der Extrakt (3 Jahre fementiert) aus den Ume-Aprikosen und
Shiso-Blättern, der alle Nährstoffe von Umeboshi enthält, heiß Ume-Su.
Wie alle Produkte aus Ume-Aprikosen regt er die Darmtätigkeit an und
unterstützt die Verdauung.
Ume-Su ist eine saure Würze und kann wie Essig für Salatdressings oder
zur Herstellung von Pickles verwendet werden, da enzymhaltig.
Ume Su kann durch den hohen, für den Körper auf Grund seiner veränderten
Struktur leicht zu verarbeitenden Salzgehalt, in den meisten Fällen
auch als Salzersatz verwendet werden.
Kühl lagern.
Die Alge ist besonders reich an Kalzium und kann als Gewürz für Suppen,
Gemüse, Tofugerichte und vieles mehr verwendet werden.
Wakame Meeresgemüse ist eine federartig lang wachsende Tangart, die
kalte Strömungen bevorzugt, im Küstenbereich und im sauberen, klaren
Wasser vor Japans Nordinsel Hokkaido geerntet und in der Sonne
getrocknet wird.
Zubereitung:
Leicht abwischen und ein paar Minuten einweichen. Dabei vergrößern sich
die trockenen Wakamestücke um das 7-fache, also nur wenig benutzen, man
staunt über die Menge. Sie wird vor allem als Suppengemüse benutzt.
Wakame ist ein sehr leichtes Meeresgemüse, das ebenso roh gegessen
werden kann, wozu es allerdings 10-15 Minuten eingeweicht werden sollte.
Es eignet sich ebenfalls besonders als Bestandteil in Misosuppen.